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Tamarind Falls (Sept Cascades)
Foto: Mip130916 · CC BY-SA 3.0

Tamarind Falls (Sept Cascades)

Besuchsdauer: demi-journée Eintritt: kostenlos In Google Maps öffnen

Spektakulärer Canyon, in dem der Fluss Tamarin über sieben aufeinanderfolgende Kaskaden durch dichte Tropenvegetation stürzt. Wandern, Baden in Naturbecken und Canyoning: der Abenteuerspielplatz des westlichen Hochlands.

Tipp: Zugang über Henrietta; rutschige, schlecht markierte Pfade, ein lokaler Guide wird dringend empfohlen (ab ca. 25 € pro Person). Feste Schuhe tragen, Badesachen in den Rucksack.

Sieben Fälle in einer Basaltschlucht

Im Hochland beim Dorf Henrietta schneidet sich der Fluss Tamarin in sieben Stufen durch eine enge Schlucht, jede mit eigenem Becken. Das Wasser endet im Stausee von Tamarind Falls, der zum Wasserkraftnetz der Insel gehört.

Für Wanderer und Canyoning-Fans ist das einer der beliebtesten Spielplätze der Insel: Wald, schwarzes Vulkangestein, tiefe Becken und bei klarer Sicht Blicke hinunter zur Westküste.

Anfahrt und zwei Arten des Besuchs

Startpunkt ist bei Henrietta, etwa 11 km von Curepipe, am Stausee von Tamarind Falls. Von Port Louis rund 45 Minuten, von Flic en Flac eine Stunde, von Grand Baie etwa 1h15. Ein kleiner Parkplatz markiert den Beginn.

Ohne Guide: Ein steiniger Pfad führt in 15 bis 30 Minuten zu Aussichtspunkten über den ersten Kaskaden, auch für Familien machbar. Mit Guide: Der komplette Abstieg zu den unteren Becken dauert mit Badepausen 3 bis 4 Stunden, auf einer steilen, unmarkierten Route, auf der man sich leicht verläuft.

Kosten

Der Ort selbst ist kostenlos (Stand Oktober 2026). Bezahlt wird nur der Guide: Geführte Touren in kleinen Gruppen kosten meist 25 bis 45 Euro pro Person, je nach Gruppengröße und ob der Transfer inklusive ist. Canyoning ist ein eigenes Angebot bei einem ausgerüsteten Veranstalter. Den Guide am besten vorab buchen, statt am Parkplatz auf ein Angebot zu hoffen.

Beste Zeit und Sicherheit

Am sichersten und angenehmsten ist es in den kühleren, trockeneren Monaten von Mai bis Oktober. Früh starten, nachmittags hängen oft Wolken über dem Hochland.

Die eigentliche Gefahr sind Sturzfluten: Starker Regen flussaufwärts lässt den Pegel schnell steigen, auch wenn es bei Ihnen trocken ist. Bei wechselhaftem Wetter oder nach heftigen Schauern auf den Abstieg verzichten. Nasser Fels ist schmierig: Wanderschuhe mit gutem Profil, Wasserschuhe für die Becken, Badesachen, 2 Liter Wasser und Proviant. Mit kleinen Kindern bleibt man besser bei den oberen Aussichtspunkten: Sie zeigen die ersten Fälle, ohne dass man über steile Felsen klettern muss.

Gut kombinierbar mit

Ein Vormittag an den 7 Cascades lässt sich gut nach Süden mit Grand Bassin, Pétrin und der Straße über die Plaine Champagne verlängern, oder nach Westen an die Küste von Tamarin. Einen Wasserfall ganz ohne Wanderung bieten die Alexandra Falls, wenige Minuten vom Parkplatz.

Häufige Fragen

Kostet Tamarind Falls Eintritt?

Nein, der Ort ist frei zugänglich. Kosten entstehen nur für Guides oder Touren, meist 25 bis 45 Euro pro Person für einen halben Tag.

Braucht man für die 7 Cascades einen Guide?

Für die Aussichtspunkte über den ersten Fällen, 15 bis 30 Minuten vom Parkplatz, nicht. Für den Abstieg zu den Becken wird ein lokaler Guide dringend empfohlen, der Weg ist steil, rutschig und unmarkiert.

Kann man an den Tamarind Falls baden?

Ja, mehrere untere Becken sind tief und gut zum Schwimmen, aber nur bei stabilem Wetter: Nach Regen flussaufwärts kann der Fluss plötzlich steigen.

Wie lange dauert die Wanderung?

15 bis 30 Minuten zu den Aussichtspunkten, 3 bis 4 Stunden für den kompletten geführten Abstieg mit Baden.

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