
Gris Gris
Spektakuläre Klippen, an denen der Ozean ohne den Schutz einer Lagune gegen die Küste donnert: das Schauspiel der Wellen ist atemberaubend. Der wilde Strand darunter und die Rasenfläche am Aussichtspunkt bieten eines der dramatischsten Panoramen der Insel.
Tipp: Baden verboten, sehr gefährliche Strömungen. Kommen Sie bei rauer See, dann ist das Naturschauspiel am eindrucksvollsten.
360°-Ansicht
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Wo das Riff endet
Fast die ganze Küste von Mauritius liegt hinter einem Korallenriff. Bei Gris Gris, an der Südspitze der Insel nahe Souillac, hört dieses Riff auf: Die Dünung des Indischen Ozeans trifft ungebremst auf schwarze Basaltklippen. Gerade nach Tagen an ruhigen Lagunen wirkt dieser Kontrast besonders stark.
Woher der Name kommt, ist unklar. Erzählt wird von einem afrikanischen Schutzamulett, einem malaiischen Wort für Sturm oder dem Hund eines französischen Kartografen aus dem 18. Jahrhundert. Belegt ist keine dieser Versionen.
Was man dort macht
Hier schaut man und geht spazieren. Eine Rasenfläche mit Bänken dient als Aussichtspunkt oben auf der Klippe, über eine Treppe gelangt man hinunter zu einer kleinen Sandbucht zwischen zwei Felsnasen.
Ein Pfad führt oben an der Klippe entlang nach Osten zur Roche qui Pleure, dem „weinenden Felsen“, an dem nach jeder Welle Wasser herabrinnt. Der Weg ist kurz und leicht, aber halten Sie Abstand zur Kante: Der Boden kann rutschig sein, und ein Geländer gibt es nicht überall.
Anfahrt, Kosten und Ausstattung
Eintritt und Parkplatz am Aussichtspunkt sind kostenlos (Stand Oktober 2026). Es gibt öffentliche Toiletten und ein Restaurant am Parkplatz. Am Wochenende picknicken einheimische Familien auf der Wiese, dann lohnt es sich, früh zu kommen.
Mit dem Mietwagen rechnen Sie mit etwa 1 Std. 15 Min. ab Port Louis, rund einer Stunde ab Flic en Flac über die Südküste und 1,5 Std. oder mehr ab Grand Baie. Souillac ist per Bus erreichbar, der Aussichtspunkt liegt wenige Minuten vom Ort entfernt.
Baden: nein
Baden ist verboten und wirklich gefährlich: starke Strömungen, mehrere Meter hohe Wellen und keine schützende Lagune. Schilder vor Ort weisen darauf hin. Selbst am Wassersaum kann eine größere Welle überraschen, Kinder also gut im Blick behalten.
Zum Schwimmen im Süden eignen sich der Strand von St Félix oder die Lagune von Bel Ombre, etwa zwanzig Minuten weiter westlich.
Beste Zeit und Kombinationen
Am eindrucksvollsten ist die Brandung im Südwinter, etwa von Mai bis Oktober, wenn die Dünung aus Süden am stärksten ist, und an windigen Tagen. Das Licht am späten Nachmittag ist ideal für Fotos.
Gut kombinierbar mit der Roche qui Pleure, dem Ort Souillac und den Rochester Falls ganz in der Nähe. Richtung Hochland geht es weiter zur Domaine de Saint Aubin und zur Teeplantage Bois Chéri.
Häufige Fragen
Kann man bei Gris Gris baden?
Nein. Wegen starker Strömungen und hoher Wellen ist Baden verboten, denn hier schützt kein Riff die Küste. Man kommt wegen der Aussicht und des Klippenwegs.
Kostet Gris Gris Eintritt?
Nein, Aussichtspunkt, Strand und Parkplatz sind kostenlos und jederzeit zugänglich.
Wie viel Zeit sollte man für Gris Gris einplanen?
Rund eine Stunde für Aussichtspunkt, Treppe zum Strand und Spaziergang zur Roche qui Pleure. Mit Souillac und den Rochester Falls wird daraus ein halber Tag.
Wann sind die Wellen bei Gris Gris am höchsten?
Im Südwinter, etwa von Mai bis Oktober, und an Tagen mit kräftigem Südwind. Raue See ist aber zu jeder Jahreszeit möglich.






